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Spezialfilter — sperren UV- und IR-StrahlungB+W Filter, die unsichtbares Ultraviolett oder Infrarot durchlassen, aber das sichtbare Spektrum sperren oder stark einschränken, ermöglichen in Verbindung mit entsprechend sensibilisiertem Film Einblicke in sonst verborgene Welten. Andere B+W-Spezialfilter wiederum hindern diese in bestimmten Situationen störende und den Bildeindruck verfälschende Strahlung daran, durchs Objektiv auf den Film zu gelangen.
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B+W
UV-Schwarzfilter 403 |
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Anders als die von Fotografen als UV-Filter bezeichneten UV-Sperrfilter trägt dieses den Namen „UV-Filter" zu recht, denn es lässt UV-A-Strahlung (Halbwertsbreite etwa 320 bis 385 nm) durch, aber sperrt sichtbares Licht und sieht für das Auge undurchsichtig schwarz aus. Es wird mit entsprechend sensibilisierten Filmen u. a. in der Kriminalistik oder Materialforschung für Ultraviolett-Reflexfotografie, aber auch als Filter vor UV-Strahlern für die Fluoreszenzfotografie eingesetzt.
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B+W
UV-Sperrfilter 415 |
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Dieses steilflankige, fast farblose B+W-Filter sperrt UV-Strahlung bis an die Grenze zum sichtbaren Licht und wird in der Ultraviolett-Fluoreszenz- fotografie eingesetzt, um die von der intensiven UV-Beleuchtung verursachte Unschärfe und die eventuell in der Linsenverkittung entstehende Fluoreszenz zu verhindern. Die zart gelbliche Färbung bei Farbaufnahmen ist wegen der meistens relativ bunten Fluoreszenz-Objektfarben vernachlässigbar.
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B+W
UV-Sperrfilter 420 |
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Dieses noch strenge UV-Sperrfilter verhält sich wie das zuvor beschriebene UV-Sperrfilter 415, nur dass die Filterflanke zur völligen Sperrung der UV-Strahlung bis ins sichtbare Violett reicht. Folglich ist es merklich gelb getönt, weshalb es speziell für Fluoreszenzaufnahmen auf Schwarzweißfilm benutzt wird, dort aber noch wirksamer ist.
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B+W
UV/IR-Sperrfilter 486 |
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Dieses B+W-Interferenzfilter trägt auf völlig farblosem Glas, ähnlich wie bei MRC-Vergütung, eine Vielzahl hauchdünner teilreflektierender Schichten von exakt berechneter Dicke. Das B+W-Filter 486 sperrt nicht durch Absorption, sondern Interferenz der zwischen diesen Schichten mehrfach reflektierten Strahlung beiderseits des sichtbaren Bereichs sehr steilflankig, d. h. beinahe übergangslos, sowohl unerwünschte UV- als auch Infrarotstrahlung. Es wird vor allem für Digital- und Videokameras mit CCD-Sensoren ohne integrierte IR-Schutzfilter benutzt, weil die IR-Empfindlichkeit der CCDs sonst zu Farbverfälschung und Unschärfe führt. Im sichtbaren Bereich verläuft die Transmissionskurve sehr hoch und geradlinig. Das Filter ist farblos klar und erfordert keine Belichtungs-verlängerung.
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B+W
Infrarot-Sperrfilter 489 |
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Dieses nicht mit hitzebeständigen Wärmeschutzfiltern in Projektoren oder Scheinwerfern zu verwechselnde IR-Sperrfilter wird zum Schutz IR-empfindlicher CCD-Sensoren oder in thermisch minder belasteten Beleuchtungs-Strahlengängen verwendet. Es unterdrückt Infrarotstrahlung ab 780 nm. Da es jedoch schon ab etwa 600 nm allmählich zu absorbieren beginnt, wird das langwellige Rot bereits etwas geschwächt, so dass das Filter zart grün gefärbt ist. Das ist bei CCD-Anwendungen aber elektronisch problemlos kompensierbar.
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Beispiel aus der Fluoreszenzfotografie:
Tipps und
Hinweise
Neben der Standardfassung F-Pro sind die Filter zusätzlich in Slim-Ausführung erhältlich.
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